Programm 2021

Interdisziplinär (be-)handeln: Multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Sprachtherapie

Alle Informationen finden Sie auch im aktuellen Herbsttreffen-Flyer.

Unterstützt durch:

Logo Rehavista     Logo neolexon

Logo Duden Institute für Lerntherapie Logo Lingo-Lab

Logo THERAPIEexperte Logo memole

Programm auf einen Blick

UhrzeitProgrammpunkt
9.00 – 9.15hWillkommen & Einführung
9.15 – 10.15hVortrag 1 Frank & Frank
10.15 – 11.00hPoster, Aussteller & Pausen-Chat
11.00 – 12.30hVorträge 2 & 3 Mohr & Kurtenbach
12.30 – 13.00hMittagspause
13.00 – 14.30hVorträge 4 & 5 Sallat & Wagner
14.30 – 15.15hPoster, Aussteller & Pausen-Chat
15.15 – 16.00hPodiumsdiskussion
16.00 – 16.15hPosterpreisverleihung & Abschluss
16.15 – 16.30hPausen-Chat
16.30 – 18.00hparallele Workshops

Vorträge

Katrin Frank & Dr. Ulrike Frank, St. Vincenz Krankenhaus Paderborn & Universität Potsdam
It’s Teamwork! Intensivmedizin geht nicht allein

Prof. Dr. Bettina Mohr, FU Berlin/Charité Berlin
Depression bei Aphasie: Intensive sprachtherapeutische und multidisziplinäre Behandlungsansätze

Dr. Stephanie Kurtenbach, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
„Ich hab eine Idee!“ – Selbstwirksamkeit in der Kindertherapie mit dem Konzept der sensorischen Integration

Prof. Dr. Stephan Sallat, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Sprachstörungen in Kita und Schule: Alltags- und unterrichtsintegrierte Intervention und Prävention

Dr. Lilli Wagner, Medizinische Akademie IB Medau, München
Mehrsprachigkeit als interdisziplinäre Herausforderung

Workshops

Die Tabelle zeigt die Zahl der aktuell verfügbaren Plätze.

Workshop-
Nummer
Referent:inKurztitelAnzahl
freier Plätze
1Alexander FillbrandtTherapiematsausgebucht (Warteliste)
2Thomas LascheitLAX VOX®ausgebucht (Warteliste)
3Anika Lubitz & Claudia Fröhlichinterdisziplinäre Versorgung 14
4Ina KimmelResilienz5
5Anne-Marie Horn & Michal StreppelNahrungsaufnahmeausgebucht (Warteliste)
6Dr. Lilli WagnerSCREENIKSausgebucht (Warteliste)

Klicken Sie auf einen Workshop unten, um detaillierte Informationen anzuzeigen.

Alexander Fillbrandt, Klinik Penzing, Wien
Aphasietherapie: interaktives Therapiematerial selbst erstellt

Workshopbeschreibung
Das iPad hat sich längst seinen Patz in der logopädischen Therapie gesichert. Viele Therapie-Apps sind am Markt und bieten Übungen für die unterschiedlichsten Störungsbilder. Aber wir Therapeutinnen und Therapeuten erstellen seit jeher individuelle Therapiemats für unsere Patientinnen und Patienten mit Sprachstörungen.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie man interaktives Therapiematerial auf dem iPad erstellt, ohne programmieren zu können.

So in der Art könnte selbst erstelltes Therapiematerial auf dem iPad aussehen.

Der Workshop „Aphasietherapie: interaktives Therapiematerial selbst erstellt“ geht es um die Erstellung eigener Therapiemats für die Aphasietherapie. Von der Idee über das Konzept hin zu fertigen Übungen.
Sowohl Aufgaben zur Satzergänzung als auch die Auswahl passender Items zu Bildkarten werden wir gemeinsam erstellen.
Als Ausblick liefert dieser Workshop weitere Ideen, wie man die Funktionen auch für Kindertherapie nutzen kann und die Aufgaben erweitert werden können.

Über den Referenten
Alexander Fillbrandt ist Logopäde und hat seine Arbeitsschwerpunkte im Bereich Neurologie in der Behandlung von Dysphagien bzw. im Trachealkanülenmanagement.
In seiner Freizeit entwickelt er Therapiematerial für die Logopädie, interaktive TherapieAPPs für die Logopädie und schreibt an anderen Projekten für die Logopädie. Bekannt ist er als Gründer und Kopf hinter madoo.net.

Thomas Lascheit, LAX VOX®-Institute
Üben mit LAX VOX®

Workshopbeschreibung
LAX VOX® ist die Übung zur Pflege, Regeneration und dem Training der Stimme. Im Workshop „Üben mit LAX VOX®“ lernst du sie kennen.
LAX VOX® wurde in den 1990er Jahren von der finnischen Logopädin Marketta Sihvo zur Anwendung in der Stimmtherapie und Prophylaxe entwickelt. Seit 2012 wird LAX VOX® in Europa von Stephanie A. Kruse vertreten.
LAX VOX® ist einfach anzuwenden und zeigt nach nur zwei bis drei Minuten einen hörbaren und spürbaren Effekt: Die Stimme klingt klarer, ist leichter zu produzieren und Missempfindungen werden gelindert. Aufgrund dessen ist LAX VOX® als Standard-Übung in der Stimmtherapie sehr beliebt. Auch im Gesang unterstützt LAX VOX® die Stimmziele der Singenden und lindert Heiserkeit oder eine belegte Stimme und ist ein effektives und kreatives Stimm-Spielzeug in der Stimmarbeit mit Kindern.

In diesem Workshop bekommst du einen ersten Einblick in:

  1. Die Grundübung LAX VOX® Basics
  2. Die Einstellungsoptionen
  3. Übungen und Impulse zur Anwendung von LAX VOX® in der Stimmtherapie, dem Gesang und der Stimmarbeit mit Kindern

Was brauche ich?
Alle LAX VOX®-Workshops sind interaktiv gestaltet.
„Learning by doing“ ist einer der Grundgedanken der LAX VOX®-Erfinderin Marketta Sihvo und dieser ist einer der Grundpfeiler unserer didaktischen Philosophie. Immer wenn es möglich ist probieren wir das theoretisch erlernte sofort praktisch aus, damit du erlebst, anstatt nur zuzuhören. Der Praxisanteil in diesem Workshop ist darum sehr hoch und du wirst viel mit deiner eigenen Stimme arbeiten. Darum wäre es sehr sinnvoll, wenn du deinen LAX VOX® Schlauch bei diesem Workshop dabei hast.

Vorwissen
In diesem Workshop gehen wir davon aus, dass ein Grundwissen zur Anatomie und Physiologie der Stimme bereits besteht. Stelle aber deine Fragen, wenn du mehr Infos brauchst, als ich anbiete.

Über den Referenten
Thomas Lascheit, *1983, lebt in Berlin. Er ist Mitglied im Core-Team des LAX VOX®-Institute, LAX VOX® Master Trainer & Course Instructor sowie der Geschäftsführer des Shops für LAX VOX® Produkte.
Als Dipl. Logopäde (NL) ist er spezialisiert auf den Fachbereich Stimmtherapie und Stimmtransition. Thomas arbeitet als Vocal Coach mit Sänger:innen, Schauspieler:innen und Sprecher:innen. Er ist Mitbegründer der LaKru®-Stimmtransition, Co-Autor der Materialsammlung für die Stimmarbeit mit Trans* und hat langjährige Erfahrung im Estill Voice Training®. Als Sänger hat er jahrelange Bühnenerfahrung u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Anika Lubitz & Claudia Fröhlich, THERAPIEexperte
Wie funktioniert interdisziplinäre Zusammenarbeit in der ambulanten Therapie – Ein Praxisbeispiel

Workshopbeschreibung
„Wir benötigen innovative und interdisziplinäre Konzepte, um den immer komplexer werdenden Versorgungsauftrag langfristig gerecht zu werden!“ – Sicher ist Ihnen dieser Appell in Ihrer Laufbahn bereits begegnet. Und sicher wissen Sie auch um die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit für Ihre berufliche Praxis. Wie sollen Sie diese jedoch umsetzen und in Ihre Arbeit integrieren? Welche konkreten Vorteile ergeben sich für Sie und Ihre Patient:innen? In diesem Workshop werden wir Ihnen anhand eines Praxisbeispiels vorstellen, wie eine gelungene interdisziplinäre Versorgung gestaltet werden kann und welche Voraussetzungen hierfür geschaffen werden müssen, um dies zu ermöglichen.

Über die Referentinnen
Anika Lubitz ist langjährige Logopädin und die therapeutische Leitung von über 40 Therapeut:innen aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie bei Theraphysia. Anhand ihrer Erfahrungen aus und in der Praxis hat sie maßgeblich zur Entstehung und Entwicklung von THERAPIEexperte beigetragen. Aus dieser Arbeit resultierten nicht nur zahlreiche interdisziplinäre Fortbildungen, sondern seit 2020 auch der erste Interdisziplinären Fachtherapeuten für Säuglinge und Kleinkinder (0-24 Monate) in den Schwerpunkten Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.
Claudia Fröhlich ist staatlich anerkannte Physiotherapeutin, B.Sc und die operative Leitung von THERAPIEexperte. Bereits seit 2016 ist sie zuerst als studentische Mitarbeiterin und später als Lehrbeauftrage für das Forschungsprojekt „INTER-M-E-P-P-Interprofessionelles Lernen und Lehren in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege“ tätig. Aufbauend auf ihren Erfahrungen in der Lehre und der praktischen Arbeit setzt sie ihren Schwerpunkt auf die interdisziplinäre und digitale Arbeit sowie Lehre von Therapeut:innen und hat maßgeblich zur Entstehung und Entwicklung von THERAPIEexperte beigetragen.

Ina Kimmel, Dortmund
Resilienz: Psychische Widerstandsfähigkeit für gesunde Therapeut:innen

Workshopbeschreibung
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit einer Person im Umgang mit Herausforderungen und Krisen. Genau das, was Therapeut:innen in turbulenten Zeiten, aber auch grundsätzlich in ihrem Berufsalltag, gut gebrauchen können. Denn der Therapiealltag hält nicht nur in Pandemiezeiten eine Menge Herausforderungen bereit. Die Konfrontation mit Patientenschicksalen, Krankheit, Stress, Erwartungen, Konflikten, Zeitdruck oder Widerständen kann dazu führen, dass die Leichtigkeit im Therapiealltag verloren geht. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnten übergeordnete Faktoren ermittelt werden, die das Entstehen von Resilienz positiv beeinflussen. In diesem Workshop erhalten Sie einen Einblick in das Thema Resilienz im therapeutischen Setting und erstes Handwerkszeug um Ihre Resilienz im Therapiealltag näher in den Blick zu nehmen.

Über die Referentin
Ina Kimmel ist seit 2011 Inhaberin einer logopädischen Praxis in Dortmund und arbeitet als Therapeutin mit dem Schwerpunkt Stimmtherapie. Sie hat in den Niederlanden Logopädie studiert, an der Universität Regensburg das Masterstudium in Sprechwissenschaft und Sprecherziehung absolviert und eine Ausbildung zum systemischen Coach nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC) abgeschlossen. Ina Kimmel ist als Trainerin in den Bereichen Resilienz, Coachingkompetenz und Stimme tätig. Sie hält Seminare und Impulsvorträge für Therapeut:innen, Teamworkshops in Praxen und Kliniken und arbeitet als systemischer Coach mit Einzelpersonen und Teams. Mit ihren Angeboten möchte sie einen Beitrag dazu leisten, dass Therapeut:innen lernen, ihre körperliche und mentale Gesundheit in den Blick zu nehmen.

Anne-Marie Horn & Michal Streppel, THERAPIEexperte, Physiotherapeutische Praxis, Berlin-Hermsdorf
Störungen der Nahrungsaufnahme bei Säuglingen und Kleinkindern im interdisziplinären Kontext

Workshopbeschreibung
Wie lassen sich Zusammenhänge zwischen der sensorischen Verarbeitung und motorischen Ausführung erkennen und Zusammenhänge zwischen sensomotorischen Defiziten und Störungen der Nahrungsaufnahme im Säuglings- und Kleinkindalter herstellen? Welche Rückschlüsse kann ich für mein therapeutisches Vorgehen in Bezug auf therapeutische Interventionen bei Saugschwierigkeiten und Problemen bei der Einführung von Breikost, halbfesten Konsistenzen und beim Übergang zu festen Lebensmitteln ziehen? In diesem Workshop werden wir gemeinsam die Schnittstellen zwischen der Logopädie und Ergotherapie im Säuglings- und Kleinkindalter erarbeiten und Rückschlüsse für die Therapie ziehen.

Über die Referentinnen
Anne-Marie Horn ist langjährige Logopädin und legt ihren Schwerpunkt auf Therapien von Säuglingen und Kleinkindern mir Fütter- und/oder Schluckstörungen. Um ihren Schwerpunkt zu vertiefen hat sie daher erfolgreich die Fortbildung zur Castillo-Morales®-Therapeutin absolviert.
Seit 2020 gibt sie als Dozentin bei THERAPIEexperte im Interdisziplinären Fachtherapeuten für Säuglinge und Kleinkinder im Schwerpunkt Logopädie ihre Erfahrungen aus der Praxis an Auszubildende, Berufseinsteiger:innen und erfahrene Therapeut:innen weiter.
Michal Streppel
ist seit 2015 staatlich anerkannte Physiotherapeutin und legt ihren Therapieschwerpunkt auf die Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Kindern. Um ihren Schwerpunkt zu vertiefen hat sie daher erfolgreich die Fortbildung zur Bobaththerapeutin (Pädiatrie) und zur Manualtherapeutin für Säuglinge und Kleinkinder absolviert.
Seit 2020 ist sie als Dozentin für den Fachbereich Pädiatrie tätig und gibt in der Lehre sowie bei THERAPIEexperte im Interdisziplinären Fachtherapeuten für Säuglinge und Kleinkinder im Schwerpunkt Physiotherapie ihre Erfahrungen aus der Praxis an Auszubildende, Berufseinsteiger:innen und erfahrene Therapeut:innen weiter.

Dr. Lilli Wagner, Medizinische Akademie IB Medau, München
Sprachstandsdiagnostik bei ein- und mehrsprachigen Kindern mit SCREENIKS

Workshopbeschreibung
Im Kurzworkshop „Sprachstandsdiagnostik bei ein- und mehrsprachigen Kindern mit SCREENIKS“ wird das von der Referentin ausgearbeitete Verfahren praxisnah vorgestellt. Das computergestützte Screening der kindlichen Sprachentwicklung – SCREENIKS (Wagner, 2014) überprüft die Bereiche Aussprache, Grammatik und Wortschatz und bietet eine getrennte Berechnung von Normen für ein- und mehrsprachige sowie 4-5-jährige und 6-7-jährige Kinder. Das Verfahren richtet sich an alle Berufsgruppen, die sprachtherapeutisch tätig sind. Darüber hinaus kann es in Förderzentren, Sprachheilkindergärten, kinderärztlichen Praxen sowie im Rahmen von Schuleingangsuntersuchungen Anwendung finden. SCREENIKS liegt als Windows sowie als Tabletversion (iPad/Android) vor und kann bei Interesse von Teilnehmer:innen praktisch ausprobiert werden.

Über die Referentin
Dr. Lilli Wagner studierte von 1994 bis 1999 Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln und promovierte dort anschließend zum Dr. paed. Von 2000 bis 2002 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln sowie als Sprachheilpädagogin in einer sprachtherapeutischen Praxis in Köln tätig. Danach arbeitete Dr. Wagner bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sprachheilpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an dem dort angebundenen Forschungsinstitut für Sprachtherapie und Rehabilitation im Bereich Mehrsprachigkeit. Von 2007 bis 2016 praktizierte sie als Sprachheilpädagogin am Diakoniewerk München-Maxvorstadt. Seit 2016 ist sie Dozentin an der Berufsfachschule für Logopädie der Medizinischen Akademie IB Medau sowie an der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales in München. Seit 15 Jahren gibt sie Fortbildungen für Sprachheilpädagog:innen, Logopäd:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen und anderen Berufsgruppen zum Themengebiet Mehrsprachigkeit.

Posterbeiträge

Klicken Sie auf einen Postertitel für Informationen zu den Autor:innen sowie zum Inhalt.
Informationen zum Posterformat finden Sie hier.

Sie möchten ein Poster zum Herbsttreffen einreichen?
Bitte melden Sie einen Beitrag unter Poster an. Dort finden Sie alle Information zu Fristen und Formaten.

Isabel Neitzel
Universität zu Köln

Das Verständnis von False Belief-Situationen, also die Erkenntnis, dass eine andere Person einer falschen Annahme unterliegt, ist ein elementarer Entwicklungsschritt der sogenannten Theory of Mind und beeinflusst auch die Art und Weise, wie Kinder die Handlungen und Gefühle von Protagonist:innen in Erzählungen darstellen. Der Erwerb des False Belief-Verständnisses ist Studien zufolge bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom beeinträchtigt. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob sich das kognitive Verständnis einer False Belief-Situation auch auf die Versprachlichung einer entsprechenden Begebenheit in einem Erzählkontext bei Personen mit Down-Syndrom auswirkt. Entsprechende klinische Implikationen werden abgeleitet.

Dorit Schmitz-Antonischki, Judith Heide & Jonka Netzebandt
Universität Potsdam & P.A.N. Zentrum, Berlin

In der vorliegenden Pilotstudie wurde die Wirksamkeit einer Therapie des mündlichen Wortabrufs mit LingoTalk untersucht. Es sollte ermittelt werden, ob ein strukturiertes, hochfrequentes, zeitlich begrenztes, App-basiertes und ASR-gestütztes Benenntraining mit einem hohen Anteil an Eigentraining zu einer Verbesserung der mündlichen Wortproduktion im Hinblick auf geübtes und ungeübtes Material und die Spontansprache führt. Hierzu wurde im Rahmen einer Einzelfallstudie der mündliche Wortabruf geübt und eine umfassende Evaluation der Behandlung in Bezug auf Übungs-, Generalisierungs- und Transfereffekte vorgenommen.

Charlotte Uhlemann, Isabell Wartenburger & Matt Hilton
Universität Potsdam

In dieser Querschnittstudie wurden die Ergebnisse des FRAKIS Wortschatztests mit denen des SETK-2 Untertests „Produktion I: Wörter“ verglichen. Eine separate explorative Analyse der FRAKIS-Wortschatzergebnisse zeigte für die Altersgruppen von 24, 25 und 26 Monaten einen Anstieg von Nomen, Verben und Funktionswörtern als Vorläufer für die Grammatikentwicklung. Der Elternfragebogen FRAKIS und Sprachentwicklungstest SETK-2 erbrachten übereinstimmende Ergebnisse für die Wortschatzentwicklung von Kindern zu Beginn des dritten Lebensjahres und sind somit gut geeignete Messinstrumente zur Untersuchung der frühkindlichen Sprachentwicklung.

Clara Menze & Nicole Stadie
Universität Potsdam

Ziel der Arbeit ist die zusammenfassende Darstellung evidenzbasierter Praxis, die die Studierenden des BSc Patholinguistik an der Universität Potsdam im Rahmen des externen Praktikums im Jahr 2020/2021 erbracht haben. Insbesondere werden Informationen zum Fokus der Therapie, der gewählten Therapieaufgabe, dem Therapiematerial und zu den Ergebnissen der Evaluation gegeben.

Aussteller:innen mit Live-Präsentation beim Herbsttreffen