Programm

Programm

Sprache feiern – Wissen teilen
20 Jahre Herbsttreffen Patholinguistik
9./10. Oktober 2026 in Potsdam

Ablauf
Vorträge
Workshops
Poster
Get-together mit Abendessen
Tagungsort

Alle Informationen finden Sie auch im Flyer »Einladung und Programm«.
Gestalten Sie das Programm mit! Infos im »Call for Poster«.
Direkt zur Anmeldung

Das Herbsttreffen wird unterstützt von:

Logo der Firma digola
Logo der Firma Fahl
Logo Praxen "Auf ein Wort mit Kalle und Elisa..."
Logo der Firma opta data
Logo des NAT-Verlags
Logo ZAPP Berlin
Logo Hyo Health

Das Herbsttreffen unterstützt:

Logo von Health for Future

Ablauf

Freitag (9. Oktober)
12.00 – 13.00hAnmeldung/Tageskasse und Kaffee & Kekse
13.00 – 13.15hEröffnung
13.15 – 14.00hVortrag Christina Kauschke (SES)
14.00 – 14.45hVortrag Anna-Lena Scherger (SES & Mehrsprachigkeit)
14.45 – 15.45hPoster & Aussteller und Kaffeepause
15.45 – 16.30hVortrag Antje Lorenz (Aphasie & Mehrsprachigkeit)
16.30 – 17.15hVortrag Ingrid Aichert (Sprechapraxie)
17.15 – 18.00h Jubiläumsevent
18.00 – 18.30hPause
18.30 – 22.00h Get-together mit Abendessen
Samstag (10. Oktober)
9.00 – 9.15hAnmeldung/Tageskasse und Kaffee & Kekse
9.15 – 10.00hVortrag Jeannine Schwytay (Late Talker)
10.00 – 10.45hVortrag Astrid Schröder (LRS-Therapie)
10.45 – 11.30hPoster & Aussteller und Kaffeepause
11.30 – 12.15hVortrag Stefanie Duchac (Dysphagietherapie)
12.15 – 13.00hVortrag Ulrike Frank (Dysphagietherapie)
13.00 – 13.15hPosterpreisverleihung & Verabschiedung
13.15 – 14.15hMittagspause
14.15 – 15.45hWorkshops

Vorträge

Prof. Dr. Christina Kauschke, Philipps-Universität Marburg
Sprachentwicklungsstörungen: Von den Anfängen bis heute

Prof. Dr. Anna-Lena Scherger, Technische Universität Dortmund
Diagnostische Entwicklungen im Bereich Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit 

Prof. Dr. Antje Lorenz, Universität Bielefeld
Aphasie bei Mehrsprachigkeit: Morpho-lexikalische Verarbeitung und Sprachmischung

Dr. Ingrid Aichert, Ludwig-Maximilians-Universität München
Methoden zur Messung kommunikativer und partizipativer Fähigkeiten bei Aphasie und Sprechapraxie

Jeannine Schwytay, Universität Potsdam
Der Begriff Late Talker im Wandel: Implikationen für die sprachtherapeutische Praxis

Dr. Astrid Schröder, Duden Institute für Lerntherapie
Was fällt Dir an dem Wort auf? Kognitive Aktivierung in der LRS-Therapie

Prof. Dr. Stefanie Duchac, SRH University, Campus Karlsruhe
Evidenz ≠ Evidenz: Was zählt wirklich in der Dysphagietherapie?

Dr. Ulrike Frank, Universität Potsdam
Intensity matters! »Skill- und strength-training« in der Therapieplanung für Menschen mit Dysphagie

Jubiläumsevent

20 Jahre Herbsttreffen, 30 Jahre Patholinguistik in Potsdam – Ein Blick zurück und nach vorn

Workshops

Alle Workshops finden parallel am Samstag (10. Okt.) von 14:15 bis 15:45 Uhr statt.
Die Teilnehmerzahl pro Workshop ist auf 25 Personen beschränkt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Die Tabelle zeigt die Zahl der aktuell verfügbaren Plätze.

Workshop-
Nummer
Referent:inKurztitelAnzahl freier Plätze
(Stand 11.09.2026)
1Ingrid AichertKlinische Diagnostik bei Sprechapraxie7
2Jonka Netzebandt, Sarah Lauret & Julia BrüschDigitale Sprachtherapie16
3Maria-Dorothea HeidlerTherapie von kognitiven Begleitstörungen bei Aphasieausgebucht
4Kristin SnippeSprachanbahnung im Autismus-Spektrumausgebucht
5Ulrike FelsingEltern als Ressource in der Sprachtherapie10
6Sarah Tan & Katrin GablerMorphosyntaktische Kompetenzen bei SES11

Klicken Sie auf einen Workshop unten, um detaillierte Informationen anzuzeigen.

Klinische Diagnostik bei Sprechapraxie
Dr. Ingrid Aichert, LMU München

Workshopbeschreibung
Die Sprechapraxie hat einen hohen klinischen Stellenwert in der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Ziel der Diagnostik bei Sprechapraxie ist es, die Symptome anhand der drei Störungsebenen »Lautbildung«, »Prosodie« und »Sprechverhalten« zu analysieren, den Schweregrad zu bestimmen und den Störungsschwerpunkt einzuschätzen. Im Rahmen der klinischen Diagnostik ist es zudem entscheidend die Symptome zu ermitteln, die sich besonders negativ auf die Alltagskommunikation und damit auf die Teilhabe auswirken.
Da sprechapraktische Störungen selten isoliert auftreten, ist die Diagnostik der Sprechapraxie in der Regel Teil einer umfassenderen sprachtherapeutischen Diagnostik, bei der auch aphasische und dysarthrische Störungsanteile erfasst werden. Für Therapeut:innen ist es dabei nicht immer einfach, sprechapraktische Merkmale von einer ebenfalls bestehenden Aphasie und/oder Dysarthrie abzugrenzen.
In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über den aktuellen Stand der klinischen Diagnostik bei Sprechapraxie. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Schweregrade werden Methoden der Sprechapraxiediagnostik vorgestellt und diskutiert. Anhand von Fallbeispielen werden zudem Herausforderungen und Lösungsansätze insbesondere bei der Differenzialdiagnostik zwischen Sprechapraxie und Aphasie aufgezeigt.

Über die Referentin
Ingrid Aichert ist Diplom-Patholinguistin (Universität Potsdam) und hat in der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) über Sprechapraxie promoviert. Seit 2002 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der EKN; die Forschungsgruppe ist seit 2015 Teil des Instituts für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München. Seit 2025 ist sie als Lehrkraft und Koordinatorin des Studiengangs Sprachtherapie am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik der LMU München tätig. Darüber hinaus ist sie seit über 20 Jahren in der Weiterbildung für Sprachtherapeut:innen aktiv und hält Seminare und Workshops zu den Themen Sprechapraxie, Aphasie und neurogene Schriftsprachstörungen.

Digitale Sprachtherapie – Wo stehen wir und was braucht es?
Jonka Netzebandt, Sarah Lauret & Julia Brüsch, Lingo Lab

Workshopbeschreibung
Seit dem 1. Dezember 2022 ist vertraglich festgehalten, dass Videotherapie als reguläre Alternative zur Präsenztherapie angeboten werden kann. Es gibt mittlerweile einige gute und sogar sehr gute Logopädie-Apps auf dem Markt, die das therapeutische Handeln erleichtern und evidenzbasiertes Arbeiten sicherstellen. Materialien werden von vielen Verlagen in digitaler Form bereitgestellt – es gibt also zahlreiche Alternativen zur Therapie mit Arbeitsblättern. Zahlreiche Studien zeigen, dass digitale Methoden im Vergleich zu analogen gleichwertig und in einigen Punkten sogar überlegen sind. Trotzdem tun sich viele Therapierende noch schwer damit, Tablets und Übungs-Apps in ihr tägliches Handeln einzubinden.
Woran liegt das? Und was müsste sich ändern, damit die Schwelle sinkt und Vertrauen aufgebaut wird? Das haben sich drei erfahrene Praktikerinnen der Sprachtherapie gefragt und versucht, hierauf Antworten und praktische Lösungen zu finden.
Mit digola haben wir einen digitalen Therapieraum geschaffen, der sich im telemedizinischen Setting oder auch gekoppelt an die analoge Präsenztherapie nutzen lässt. Wir wollen eine intuitive Videotherapie anbieten, die die Möglichkeiten und Grenzen unserer besonderen Zielgruppen berücksichtigt. Zudem soll digola uns ermöglichen, einfacher als bisher, bekannte Konzepte im Rahmen der Videotherapie einzusetzen. Gut durchdachte und einfach anzuwendende therapeutische Apps sollen die eigene Behandlung wirksam unterstützen, nicht ersetzen. Ein interaktiver Materialraum soll uns miteinander vernetzen, sodass wir unsere Ideen und unser Wissen miteinander teilen können.
Diese Lösungen möchten wir vorstellen, miteinander diskutieren und gemeinsam weiterentwickeln. Ein eigener Laptop oder ein persönliches Tablet sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.

Über die Referentinnen
Jonka Netzebandt, Sarah Lauret und Julia Brüsch sind praktizierende Patholinguistinnen in unterschiedlichen Einrichtungen in Berlin und entwickeln als Mitarbeiterinnen des Logopädie-Start-ups Lingo Lab digitale Materialien für eine linguistisch und methodisch fundierte Sprachtherapie. Das Unternehmen Lingo Lab hat zum Ziel, sprachtherapeutische Praxis und Forschung zu verbinden.

Therapie von kognitiven Begleitstörungen bei Aphasie
Dr. Maria-Dorothea Heidler, Dipl.-Sprechwissenschaftlerin

Workshopbeschreibung
Kognitive Störungen werden häufig als »Begleitstörungen« bei Patient:innen mit Aphasie beschrieben. Doch »begleiten« diese die Sprachsystemstörung tatsächlich nur?
In diesem Workshop soll gezeigt werden, dass kognitive Störungen keineswegs nur eine symptomatische Fußnote dieser Patient:innen sind, sondern im Gegenteil: teilweise dominieren sie die Symptomatik und erschweren daher eine nur auf Sprachsystemleistungen ausgerichtete Sprachtherapie.
Es wird dargestellt, welche kognitiven Leistungen bei diesen Patient:innen beeinträchtigt sind, bei welchen aphasischen Syndromen sich bevorzugt Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, der Exekutivfunktionen, des Gedächtnisses und der Wahrnehmung zeigen und wie diese therapeutisch angegangen werden können. Für das sowohl defizitorientierte als auch kompetenzerhaltende Training werden zahlreiche Materialien vorgestellt.

Über die Referentin
Maria-Dorothea Heidler studierte Sprechwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitete von 1996 bis 2024 in der neurologischen Rehabilitation (Phasen D, C, B und F). 2005 promovierte sie zum Thema »Kognitive Dysphasien« und war jahrelang neben ihrer klinischen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam tätig. Seit 2025 ist sie freiberufliche Dozentin mit den Themenschwerpunkten »Kognitive Dysphasien« und »Sprach- und Schluckstörungen bei demenziellen Syndromen«.

Vom Kontakt zur Sprache: Sprachanbahnung im Autismus-Spektrum über Spiel und Beziehung
Kristin Snippe, Logopädin (M.Sc.)

Workshopbeschreibung
Kinder im Autismus-Spektrum haben eigene, oft sehr spezifische Kommunikations- und Spielformen. Eine gelungene Sprach- oder Kommunikationsanbahnung berücksichtigt diese Besonderheiten, greift das kindliche Spiel auf und stellt eine behutsame Kontaktaufnahme in den Mittelpunkt. Dabei ist es zentral, die Kommunikation des Kindes »lesen« zu können: Welche Art von Kontakt passt gerade? Welcher Input ist hilfreich, ohne das Kind zu überfordern oder unter Druck zu setzen?
In diesem Workshop wird vermittelt, wie Sprach- und Kommunikationsprozesse im Spiel gestaltet werden können, um gemeinsam Routinen zu entwickeln und in den sogenannten »Flow« zu gelangen. Ausgangspunkt ist eine neuroaffirmative Perspektive, die das Kind in seinen bereits vorhandenen Kommunikationsformen respektiert und das In-Beziehung-Kommen über jede methodische Vorgehensweise stellt.

Workshopinhalte:

  • Grundzüge einer beziehungs- und spielorientierten Sprachanbahnung
  • Wahrnehmung und »Lesen« diskreter Kommunikationssignale
  • Behutsame Kontaktaufnahme und Identifikation passender Anbahnungsformen
  • Nutzung von Routinen, Wiederholungen und besonderen Spielinteressen
  • Praxisnahe Beispiele und Reflexion der eigenen Haltung im Umgang mit Kindern im Autismus-Spektrum

Über die Referentin
Kristin Snippe arbeitet als freie Therapeutin mit dem Schwerpunkt »Sprachanbahnung bei Autismus« mit Kindern im Autismus-Spektrum und deren Familien. Ihre berufliche Erfahrung umfasst logopädische Praxen, Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Autismuszentren sowie Lehrtätigkeiten an Fachschulen für Sozialberufe in Berlin und Hamburg. Akademisch hat sie sich kontinuierlich weiterentwickelt: Nach der Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin schloss sie berufsbegleitend den Bachelor of Science in Logopädie ab und erwarb anschließend einen Master of Science der Psychologie kindlicher Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten sowie einen Master of Science der Blended and Online Education. Die Dozentin ist außerdem Fachautorin für das Thema »Autismus-Spektrum«.

Besser zusammen: Eltern als Ressource in der Sprachtherapie
Ulrike Felsing, Praxis für Logopädie & Kommunikation, Berlin

Workshopbeschreibung
Eltern und nahe Bezugspersonen sind in der Sprachtherapie mit Kindern immer mit dabei. Damit ist nicht die Anwesenheit im Therapieraum gemeint, sondern die (Eltern-)Beteiligung als Teil eines therapeutischen Prozesses. Dabei kann der Kontakt und die Kommunikation zu Eltern und Umfeld in unserem Berufsfeld sehr unterschiedlich sein. Vom kurzen Abgeben und Abholen an der Tür des Therapieraumes bis hin zu einer sehr engen Co-therapeutischen Zusammenarbeit ist ein deutlich unterschiedlicher Umgang feststellbar. Im besten Fall wirken Eltern und Bezugspersonen unterstützend und multiplizieren therapeutische Interventionen. Mit Menschen, die einem sympathisch sind, läuft das Miteinander und der Austausch meist gut, mit anderen »naja« und bei noch anderen kann es aus verschiedensten Gründen eine richtige Herausforderung sein. Doch ist es nicht in jedem Fall unsere therapeutische Aufgabe, Eltern und relevante Bezugspersonen im Interesse des Kindes in den therapeutischen Entwicklungsprozess einzubeziehen?

Im Workshop werden theoretische Grundlagen für eine gelingende Beziehungsgestaltung dargestellt und an Erfahrungsbeispielen die mögliche praktische Umsetzung besprochen. Dabei wird gezielt auf zwei Aspekte eingegangen: 1. die therapeutische Haltung und innere Einstellung zur Beziehungsgestaltung auf Seiten der Therapeut:innen und 2. das Wissen und die Fähigkeiten, Eltern ganz pragmatisch in den therapeutischen Prozess mit einzubinden.
Ziel des Workshops ist es, die Zusammenarbeit mit Eltern und nahen Bezugspersonen als Ressource in der eigenen therapeutischen Arbeit mitzudenken und die Unterstützung des Umfeldes aktiv gestalten zu können.
Es wird Zeit für Fallbesprechungen und Austausch miteinander eingeplant.

Über die Referentin
Ulrike Felsing ist als Logopädin, Systemische Therapeutin & Familientherapeutin (SG) und Coach in eigener Praxis in Berlin tätig. Schwerpunkt ihrer therapeutischen Arbeit ist die Behandlung von Kommunikationsstörungen. Die intensive Beschäftigung mit dem Redefluss, der Stimme und dem Mut zu Sprechen begleitet sie seit vielen Jahren im Praxisalltag. Ulrike Felsing hat ein Zertifikatsstudium in Sozialer Arbeit an der ASFH Berlin absolviert und ist seit 2016 Systemische Therapeutin & Beraterin.

Morphosyntaktische Kompetenzen bei SES spezifisch erheben
Sarah Tan & Dr. Katrin Gabler, Freie Universität Berlin

Workshopbeschreibung
Spezifische morphosyntaktische Fähigkeiten gelten als Meilensteine in der Sprachentwicklung und können besondere Hürden im Spracherwerb von Kindern und Jugendlichen mit Sprachentwicklungsstörungen (SES) darstellen. Neben der Diagnose von SES bedarf es für eine anschließende gezielte Intervention geeigneter Diagnostikinstrumente, um diese Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen sowohl in der rezeptiven als auch expressiven Modalität präzise beurteilen zu können. Hierfür stehen verschiedene Testverfahren zur Verfügung und in der Fülle der Verfahren kann es mitunter sehr aufwendig sein, die geeigneten für den jeweiligen Bedarf auszuwählen.

Im Rahmen des Workshops soll einführend auf die Herausforderungen bei der Sprachbeurteilung von Kindern und Jugendlichen eingegangen werden, die bei der Auswahl geeigneter diagnostischer Instrumente berücksichtigt werden müssen. Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über Tests zu geben, die sich zur spezifischen Beurteilung der morphosyntaktischen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen eignen, die im deutschsprachigen Raum aufwachsen. Der Fokus liegt dabei auf normierten Tests, die mindestens eine spezifische morphosyntaktische Struktur überprüfen. Im Workshop wird ein Instrument vorgestellt (basierend auf dem Artikel von Adani, Gabler & Tan, 2025), welches sowohl Fachleuten als auch Forscher:innen dabei helfen soll, eine zeiteffiziente und dennoch fundierte Testauswahl zu treffen. Anhand von Fallbeispielen soll die praxisnahe Anwendung demonstriert werden.

Über die Referentinnen
Sarah Tan ist Diplom-Patholinguistin und seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den folgenden Bereichen: Ein- und mehrsprachiger Erwerb, Sprachentwicklungsstörungen sowie evidenzbasierte (digitale) Sprachförderung.
Katrin Gabler ist Diplom-Patholinguistin, promovierte 2013 im Bereich Psycholinguistik/Satzverarbeitung und ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sprachdiagnostik und evidenzbasierte (alltagsintegrierte) Sprachförderung.

Poster

Die Poster werden in zwei Sessions parallel zu den Kaffeepausen präsentiert: am Freitag (9. Okt.) von 10:45 bis 11:30 Uhr sowie am Samstag (10. Okt.) von 14:45 bis 15:45 Uhr.
Tippen/klicken Sie auf das Poster, um das vollständige Abstract anzuzeigen.
Den Call for Poster finden Sie hier.

Erfahrungsabhängige Neuroplastizität und Stillerfolg bei Frühgeborenen – Entwicklung eines evidenzinformierten konzeptionellen Frameworks
Maria Eicke-Lübeck
Johanniter Krankenhaus Treuenbrietzen, selbständige Still- und Laktationsexpert:in

Kontext: Der Stillbeginn Frühgeborener ist oft erschwert. Erfahrungsabhängige Neuroplastizität (NP) beschreibt, wie Erfahrungen die Entwicklung stillrelevanter neuronaler Funktionen beeinflussen, sodass sich die Prinzipien der NP zur Betrachtung des Stillfertigkeitserwerbs Frühgeborener anbieten.
Ziel: Die NP-Prinzipien hinsichtlich ihres Grades der empirischen Unterstützung im Kontext des Stillens Frühgeborener analysieren und ein praxisnahes Framework entwerfen.
Methode: Narrativer Review mittels relevanter Suchbegriffe in PubMed und Schneeballsuche in den Referenzlisten. Die Paper wurden hinsichtlich des Grades ihrer empirischen Unterstützung der NP-Prinzipien qualitativ eingeordnet und ein Framework zur fallbezogenen Betrachtung stillfördernder Maßnahmen vorgeschlagen.
Ergebnis: Die empirische Unterstützung für mögliche Assoziationen einzelner Prinzipien mit dem Stillfertigkeitserwerb war heterogen. Während etwa Specificity und Use it and Improve it vergleichsweise deutliche empirische Anknüpfungspunkte aufwiesen, waren diese für andere Prinzipien wie Repetition und Intensity begrenzt und indirekt. Betrachtet man NP-Prinzipien als potenziell relevante Bedingungen des Stillfertigkeitserwerbs, kann das abgeleitete Framework praxisnahe Stillförderhypothesen ermöglichen.
Schlussfolgerung: NP-Prinzipien können zur Betrachtung des Stillfertigkeitserwerbs Frühgeborener dienen. Das vorgeschlagene Framework bietet Möglichkeiten zur Generierung von Förder- und Forschungshypothesen.

Morphologische Bewusstheit im Kindergarten erfassen – Erkenntnisse einer Pilotierung aus der Deutschschweiz
Britta Massie
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich

Die Pilotierung einer Testaufgabensammlung (MB-KG 4-7) zur Erfassung der morphologischen Bewusstheit (MB) bei Deutschschweizer Kindergartenkindern lieferte erste Hinweise auf früh vorhandene explizite MB-Kompetenzen bereits bei Vier- bis Siebenjährigen (Massie, 2026). Der Befund relativiert die verbreitete Annahme, MB entstehe vorwiegend durch den Schriftspracherwerb. Zugleich zeigte sich die Notwendigkeit, einzelne Testaufgaben und Items modellbasiert anzupassen. Für die Überarbeitung wurden unter anderem die Itemschwierigkeiten mit ChildLex-Lemmafrequenzen (Schroeder et al., 2015) korreliert. In einzelnen Testteilen zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang (bis ρ = .89), der jedoch nach Kontrolle für die Anzahl der Vergleiche (Benjamini-Hochberg) statistisch nicht abgesichert war. Die Befunde liefern einen vorsichtig zu wertenden Hinweis auf einen möglichen Frequenzeinfluss. Vor dem theoretischen Hintergrund der Unzulänglichkeiten von Sprachtestkonstruktion, nämlich dem Wechselspiel von Sprachkompetenz, Testaufgabe und Interaktion (Bachman, 2007), stellt das Poster die überarbeiteten Items sowie einen neuen Untertest zur expliziten, metasprachlichen MB vor. Im Ausblick wird die erneute Testung von Kindergartenkindern mit der Revision des MB-KG 4-7 skizziert. Langfristiges Ziel ist ein valides Diagnostikinstrument als Grundlage für Förder- und/oder Therapiemaßnahmen, auch im Hinblick auf den Schriftspracherwerb.

Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit – ein Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse an der Université de Neuchâtel
Katrin Skoruppa & Salomé Schwob
Institut des sciences logopédiques, Université de Neuchâtel

Es werden ausgewählte Ergebnisse aus dem Institut des sciences logopédiques an der Université de Neuchâtel in der französischsprachigen Schweiz vorgestellt, die sich mit der Diagnosegenauigkeit verschiedener Testverfahren zur Feststellung von Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit befassen.
An einer Stichprobe von 72 fünf- bis achtjährigen Schulkindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörungen, die entweder einsprachig (Französisch) oder zweisprachig (Französisch und Portugiesisch) aufwuchsen, wurden zunächst klassische Tests in verschiedenen Sprachdomänen (Lexikon, Morphosyntax) und -modalitäten (expressiv, rezeptiv) in beiden Sprachen erprobt. Diese erwiesen sich jedoch bei den zweisprachigen Kindern – auch unter Anpassung der Grenzwerte für Störungen – als unzuverlässig, vor allem im Bereich Wortschatz.
Quasi-universelle Tests, die weniger auf Wissen in einer Einzelsprache abzielen, wie das Nachsprechen von Nichtwörtern und das Erlernen neuer Wörter und Sprachstrukturen in einem interaktiven Vorlese-Setting, wiesen dagegen eine diagnostische Güte von 80–90% auf. Abschließend werden weitere vielversprechende Testaufgaben skizziert, an denen derzeit gearbeitet wird (zu Analogieerkennung, Verständnis von Gesten und Erzählfertigkeiten) und einen Ausblick auf erste Therapie- und Präventionsforschungsprojekte gegeben.

Schneller lesen, besser verstehen? Lesegeschwindigkeit in Klasse 7 als Prädiktor des Lesesinnverständnisses in Klasse 10
Hannah Heichen, Michael Wahl & Katharina Weiland
Institut für Rehabilitationswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Automatisierte Worterkennung gilt nach LaBerge und Samuels (1974) als Voraussetzung dafür, dass kognitive Ressourcen für die Konstruktion von Textbedeutung zur Verfügung stehen. Die vorliegende Studie untersucht auf Basis von Längsschnittdaten des BLab-Projekts der Humboldt-Universität zu Berlin, in welchem Ausmaß die Lesegeschwindigkeit in Klasse 7 das Lesesinnverständnis in Klasse 10 vorhersagt. Lesegeschwindigkeit wird dabei eng operationalisiert als Genauigkeit und Geschwindigkeit des Wort- und Pseudowortlesens (SLRT-II, Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstest), Lesesinnverständnis über den LGVT 5-12+ erfasst. Aus einer Ausgangsstichprobe von 291 Schüler:innen einer Berliner Gemeinschaftsschule liegen bei 128 Schüler:innen vollständige Längsschnittdaten aus beiden Erhebungszeitpunkten vor. Wortlesen und Pseudowortlesen in Klasse 7 waren dabei signifikant positiv mit dem Lesesinnverständnis in Klasse 10 assoziiert. Die Lesegeschwindigkeit erwies sich auch unter Kontrolle von Alter, Geschlecht und Sprachhintergrund als eigenständiger, signifikanter Prädiktor des späteren Lesesinnverständnisses. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Lesegeschwindigkeit als Indikator automatisierter Worterkennung für die langfristige Leseentwicklung und legen nahe, dass sich die Lesegeschwindigkeit in Klasse 7 zur frühzeitigen Identifikation von Schüler:innen mit erhöhtem Risiko für spätere Schwierigkeiten im Lesesinnverständnis eignet.

Tempo steigt, Interferenz bleibt: Benennintervention bei Aphasie
Kim Krumbholz1,2,3, Danièle Pino1,2,3, Frank Regenbrecht1,3 & Hellmuth Obrig1,3
1 Tagesklinik für Kognitive Neurologie, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Universität Leipzig
2 Physikalische Therapie und Rehabilitation, Universitätsklinikum Leipzig
3 Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig

Das Bild-Wort-Interferenzparadigma (PWI) erfasst eine zentrale Herausforderung der Sprachproduktion: irrelevante, aber semantisch verwandte Wörter zu ignorieren. Werden Bilder gemeinsam mit kategorial relatierten Distraktoren präsentiert (z. B. Birne–Apfel), sind Benennungen langsamer und fehleranfälliger als bei nicht verwandten Distraktoren (z. B. Birne–Auto). Dieser semantische Interferenzeffekt tritt sowohl bei neurotypischen Personen als auch bei Menschen mit Aphasie auf. Das Potenzial des PWI-Paradigmas als exekutives, interferenzbasiertes Training bei Wortabrufstörungen wurde bislang jedoch kaum untersucht. Die Studie prüfte, ob die wiederholte Konfrontation mit semantischen Distraktoren die Benennleistung von Menschen mit Aphasie und neurotypischen Erwachsenen verbessert. 17 Personen mit chronischer Aphasie und leichten bis moderaten Benennstörungen sowie 17 alters- und bildungsgematchte Kontrollpersonen absolvierten das PWI-Paradigma im Prä-Post-Design. In drei Trainingssitzungen wurde die Hälfte des Itemsets mit kategorial verwandten Distraktoren trainiert, die andere Hälfte blieb untrainiert. Die Analyse mittels linearer gemischter Modelle zeigte eine generelle Abnahme der Benennlatenzen vom Prä- zum Posttest. Der semantische Interferenzeffekt blieb jedoch unverändert und war zu beiden Zeitpunkten stabil nachweisbar. Die Ergebnisse sprechen für linguistisch-itemspezifische Trainingseffekte, nicht jedoch für eine exekutive Modulation semantischer Interferenz.

Erfassung narrativer Kompetenzen bei Erwachsenen mit fokaler Epilepsie mittels Bildbeschreibung
Anna-Maria Strinzel1, Carola De Beer1, Sina Osthoff1, Thomas Cloppenborg2, Philip Grewe3 & Antje Lorenz1
1 AG Klinische Linguistik/Neurokognition der Sprache, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld
2 AG Prächirurgie, Universitätsklinik für Epileptologie, Krankenhaus Mara, Universitätsklinikum OWL, Bielefeld
3 AG Klinische Neuropsychologie mit Schwerpunkt Epilepsieforschung, Medizinische Fakultät OWL, Universität Bielefeld

Bei Erwachsenen mit fokalen Epilepsien (PWE) wie Frontal- (FLE) und Temporallappen-Epilepsie (TLE) sind vielfältige Sprach- und Kommunikationsstörungen beschrieben. Typische Symptome beim Nacherzählen von Texten sowie in Bildbeschreibungsaufgaben sind beispielsweise ausschweifende Erzählweise, mangelnde Kohärenz und Wortfindungsstörungen (D’Aprano et al., 2024; Dutta et al., 2020). Ziel des Projektes ist es, die Erzählfähigkeiten bei PWE im Deutschen anhand einer Bildbeschreibungsaufgabe zu untersuchen. Aufgabe war die Beschreibung der dargestellten Ereignisse in der Version des „Cookie-Theft“-Bildes von Berube et al. (2019). Die Stichprobe umfasst 28 PWE mit TLE und FLE. Alle PWE absolvierten zusätzliche sprachliche und neuropsychologische Aufgaben. Die PWE-Daten wurden mit Normdaten hinsichtlich des Kernwortschatzes (Bayrhof et al., 2026) und der Hauptkonzepte verglichen. Zudem wird eine Auswertung weiterer diskursiver Parameter durchgeführt. Sowohl beim Kernwortschatz als auch bei den Hauptkonzepten weisen Einzelfälle unterdurchschnittliche Leistungen auf, die bestehende Wortfindungsstörungen belegen. Darüber hinaus zeigten PWE teils ein auffälliges Diskursverhalten, indem viele irrelevante Details wie das Aussehen der Personen genannt wurden. Die Daten werden im Zusammenhang mit medizinischen (z.B. Medikation) und neuropsychologischen Daten (z.B. Gedächtnisleistung, Exekutivfunktionen) der einzelnen Patient:innen analysiert.

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Dysphagie-Profil zeigen Patient:innen mit Multisystematrophie (MSA) im Vergleich zu Patient:innen mit Progressiver supranukleärer Blickparese (PSP): Ein Scoping Review
Katja Rost1, Anke Stüber2 & Ulrike Frank1
1 Department Linguistik, Universität Potsdam
2 Abteilung für Logopädie, Havellandkliniken, Nauen

Multisystematrophie (MSA) und die Progressive supranukleare Blickparese (PSP) zählen zu den atypischen Parkinson-Syndromen und gehen häufig mit Dysphagie einher, einem Symptom mit erheblicher prognostischer Relevanz. Dennoch fehlt bislang eine systematische, phasenbezogene Gegenüberstellung der zugrunde liegenden Dysphagie-Profile. Die vorliegende Arbeit adressiert diese Lücke und untersucht differenziert, wie sich Schluckstörungen bei MSA und PSP entlang der vier Schluckphasen manifestieren. Im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche wurden acht Studien mit insgesamt 296 Patient:innen (204 MSA, 92 PSP) eingeschlossen. Die identifizierten 21 dysphagischen Symptome wurden extrahiert, den Schluckphasen zugeordnet und in gepoolten Prävalenzen zusammengeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass MSA und PSP zwar einen gemeinsamen, pharyngeal dominierten Störungsrahmen aufweisen, sich jedoch in ihren Dysphagie-Profilen differenzieren lassen. Während MSA ein fokussiertes Muster mit Schwerpunkten in der oralen Transport- und pharyngealen Phase aufweist, präsentiert sich PSP als komplexes, phasenübergreifendes Störungsbild mit Beteiligung aller Schluckphasen. Eine phasenbezogene Schluckdiagnostik ist für die klinische Praxis bei atypischen Parkinson-Syndromen essenziell, um spezifische Symptommuster frühzeitig zu erkennen, Aspirationsrisiken differenziert einzuschätzen und Interventionen priorisieren zu können.

EBP feiern – Qualität teilen! Evidenzbasierte Praxis im Studium Patholinguistik
Samira Butzer & Nicole Stadie
Department Linguistik, Universität Potsdam

Das Poster gibt einen Einblick in das evidenzbasierte und wissenschaftlich fundierte therapeutische Handeln von knapp 400 Studierenden des B.Sc. Patholinguistik im Rahmen ihrer externen Praktika über einen Zeitraum von 14 Jahren (2012–2026). Im Fokus steht die Darstellung der im Praktikum entwickelten Handlungskompetenzen sowie die Umsetzung evidenzbasierter Praxis in der Diagnostik und Therapie von Menschen mit erworbenen Sprach- und Sprechstörungen (Aphasie, Sprechapraxie, Dysarthrie). Die an der Universität Potsdam gelehrten und in den externen Praktika angewandten standardisierten Vorgehensweisen in der Diagnostik, Therapieplanung und Evaluation therapeutischer Interventionen ermöglichen eine jahrgangsübergreifende Zusammenführung und vergleichende Darstellung der erhobenen Befunde (z.B. Lokalisation des funktionalen Störungsortes, Therapiefokus, Übungs- und Generalisierungseffekte). Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende des B.Sc. Patholinguistik im Studium befähigt werden, individuell orientiert, effizient und wissenschaftlich begründet therapeutisch zu handeln. Zugleich verdeutlichen die Ergebnisse den Beitrag der universitären Ausbildung zur evidenzbasierten Praxis und Qualitätssicherung in der sprachtherapeutischen Versorgung.

Zwischen Therapie und Hochschule: Qualifikations- und Karriereverläufe von Professor:innen der Logopädie
Caroline Haupt1,2, Philipp Struck1, Sonja Rossi2 & Sabine Ludwig2
1 Katholische Hochschule Mainz
2 Medizinische Universität Innsbruck

Die Akademisierung in der Logopädie hat neue Karrierewege in Forschung und Lehre eröffnet. Bislang ist jedoch wenig erforscht, welche Qualifikations- und Berufsverläufe Professor:innen der Logopädie bis zu ihrer Berufung durchlaufen. Im Rahmen einer BMFTR-geförderten bundesweiten Untersuchung wurden Bildungs- und Erwerbsbiografien von Professor:innen der Logopädie an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) analysiert. Berücksichtigt wurden akademische Qualifikationen sowie Tätigkeiten in Praxis, Forschung und Lehre entlang des Karriereverlaufs. Die Ergebnisse zeigen, dass die Berufspraxis zunächst eine zentrale Rolle spielt: Vor Abschluss der Promotion waren ca. 90% der Professor:innen weiterhin in der logopädischen Versorgung tätig. Zwischen Promotion und Berufung sank dieser Anteil auf ca. 10%, während Tätigkeiten in Forschung und Hochschullehre deutlich zunahmen. Erste Hochschulabschlüsse wurden überwiegend im Bachelor-/Mastersystem erworben, was auf die vergleichsweise junge Akademisierung der Profession hinweist. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Promotion für viele Hochschullehrende einen entscheidenden Übergang von einer primär klinischen zu einer überwiegend akademischen Tätigkeit markiert. Die Ergebnisse liefern Orientierung für Nachwuchswissenschaftler:innen und eröffnen Perspektiven für die Weiterentwicklung akademischer Karrierewege in der Logopädie.

Get-together mit Abendessen

Das Get-together findet am Freitagabend (9. Okt. ab 18.30h) im Anschluss an die Vorträge vor Ort statt.
Im Preis enthalten ist eines von zwei Hauptgerichte (davon eine vegane Option), Beilagen und Salat sowie Getränke (ohne und mit Alkohol).

Tagungsort

Universität Potsdam
Campus Griebnitzsee
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam
Haus 1, Hörsaal H09 und H10 (1. OG)

Der Tagungsort ist leicht über den Bahnhof Griebnitzsee zu erreichen.
Sie können unten über den Verkehrsverbund Berlin-Brandendburg (vbb) eine Verbindung suchen. Bitte beachten Sie, dass deren Seite Tracker benutzt, weitere Infos dazu finden Sie hier.