Zwischen Verständnis und Anwendung – Manifestation eines False Belief-Verständnisses in Erzählungen von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom

Isabel Neitzel
Universität zu Köln

Das Verständnis von False Belief-Situationen, also die Erkenntnis, dass eine andere Person einer falschen Annahme unterliegt, ist ein elementarer Entwicklungsschritt der sogenannten Theory of Mind und beeinflusst auch die Art und Weise, wie Kinder die Handlungen und Gefühle von Protagonist:innen in Erzählungen darstellen. Der Erwerb des False Belief-Verständnisses ist Studien zufolge bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom beeinträchtigt. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob sich das kognitive Verständnis einer False Belief-Situation auch auf die Versprachlichung einer entsprechenden Begebenheit in einem Erzählkontext bei Personen mit Down-Syndrom auswirkt. Entsprechende klinische Implikationen werden abgeleitet.

Ihr Poster?

Sie möchten ein Poster zum Herbsttreffen einreichen?
Bitte melden Sie einen Beitrag unter Poster an. Dort finden Sie alle Information zu Fristen und Formaten.