Von »dreineun« zu »neununddreißig«: Ein Therapiebeispiel zur Zahlwortproduktion im Deutschen

Sarah Düring, Ann-Katrin Laubscheer & Judith Heide
Universität Potsdam

Erworbene Störungen im Umgang mit Zahlen sind häufig mit Aphasien assoziiert und werden daher (auch) im sprachtherapeutischen Kontext behandelt. In unserem Beitrag erläutern wir das diagnostische und therapeutische Vorgehen und die Ergebnisse einer Therapie zur Zahlwortproduktion. Ziel der Therapie war es, dass der Patient die Zahlen von 1-100 korrekt benennen kann. Dieses Ziel wurde erreicht, indem der Patient gelernt hat, die Transkodierungsregeln für zusammengesetzte Zahlen (z.B. 42 –> zwei-und-vier-zig) systematisch anzuwenden.

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